Der Kochbuch Podcast. Rund um Kochbücher und Kochen.

Der Kochbuch Podcast. Rund um Kochbücher und Kochen.

Wer lesen kann, kann kochen.

Transkript

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00:00:00: Grüne Küche, französische Küche bis Drohküche.

00:00:05: Das sind drei Dinge die wunderbar zusammenpassen aber auch drei große Themen.

00:00:12: wenn das jemand zusammenbringen kann dann Anne Katrin Weber.

00:00:17: Ihr Buch ist richtig toll geworden.

00:00:21: Als ich's letzte Mal zu Gast war im Podcast, haben wir schon ein kleines bisschen drüber gesprochen.

00:00:26: Jetzt ist das Buch fertig!

00:00:28: Man kann es kaufen und wir haben ausführlich darüber

00:00:31: gesprochen.".

00:00:32: Wenn dir diese Folge – und vielleicht auch der Podcast insgesamt gefällt – dann hinterlasst mir doch gerne auf dem Portal deiner Wahl eine positive Bewertung und schicke diesen Podcast gerne weiter an Freundinnen und Freunden von denen du denkst.

00:00:47: Sie lieben Kochbücher genauso sehr... Ich freue mich sehr immer, wenn Gäste und Gästin nennen zum zweiten Mal kommen.

00:01:18: Und deshalb ein herzliches Willkommen an Anne-Kathrin Weber!

00:01:23: Ja du vielen Dank für die Einladung.

00:01:25: mir geht es ganz eben so.

00:01:26: ich finde das ganz großartig dass wir uns schon wieder hier ja sehen virtuell sehen und heute uns sprechen

00:01:35: Wobei es auch schon wieder ein halbes Jahr her.

00:01:37: Da kann man schon noch mal in einem Podcast kommen, oder?

00:01:39: Unbedingt!

00:01:40: Es ist ja ganz viel in der Zwischenzeit passiert.

00:01:44: Das stimmt also.

00:01:45: das letzte Mal da warst haben wir noch in schöner Vorfreude geschwägt für dein neues Kochbuch und jetzt ist es erschienen und liegt auch schon hier bei mir meine grüne französische Bistro-Küche.

00:01:56: ich muss da immer nachschauen weil sie mich auch mal falsch geschrieben hat als ich was draus gekocht habe.

00:02:02: Es ist nämlich ein sehr langer Titel Aber es ist ein Herzensprojekt.

00:02:06: Absolutes Herzens-Projekt und ich gebe dir recht, der Titel ist ein bisschen lang und sperrig.

00:02:11: Ich hab's... wenn ich hier an einem Buch geschrieben habe im abgekürzt MGFBK oder Bistrahl Küche ganz kurz.

00:02:23: Ja absolutes Herzensprojekt!

00:02:25: Meine Freude könnte nicht größer sein dieses Buch Und das sage ich jetzt mal, schreiben zu dürfen und eben umgesetzt zu haben.

00:02:37: Da ging für mich ein Riesenwunsch in Erfüllung weil es einfach eine sehr persönliche Geschichte ist mit meiner Freitagliebe und mit meiner Liebe zu allem was grün ist und das habe ich versucht diesen Buch zu verbinden.

00:02:51: Das heißt in dem Fall hast du das Buch dem Verlag gepitscht also deine Buchidee.

00:02:56: manchmal ist es auch umgekehrt?

00:02:58: Nein, das ist in diesem Fall wirklich eine ganz spezielle bestimmte Ausrichtung.

00:03:04: Das war eine Idee die habe ich in einem spontanen Anflug an dem AT Fala Kremors geschrieben und da kam postwendend wirklich unglaublich eine E-Mail zurück Und er sagte, ja machen wir.

00:03:21: Unglaublich.

00:03:22: und dann wusste ich auch das ist ein guten Händen!

00:03:24: Das ist genau da wo ich hin will und in dem Verlag mit anderen tollen Zusammenarbeit und ich hatte alle Freiheiten der Welt und es könnte einfach nicht schöner sein so zu arbeiten.

00:03:36: Woher kommt deine große Frankreich-Liebe?

00:03:38: Ich glaube im letzten Podcast haben wir schon bisschen des angerissen Aber es muss ja eine sehr große Liebe sein, weil sie wirklich aus jeder Buchseite fließt und strömt.

00:03:48: Wenn man sich das Buch anschaut...

00:03:50: Das freut mich sehr, dass du diesen Eindruck hast, ja!

00:03:53: Und genau so ist das.

00:03:55: Ich sage immer Leuten da ist irgendwas mit mir passiert also ich weiß nicht genau was.

00:03:59: aber ich war mit neun Jahren mit meiner großen Verwandtschaft in einem ebenfalls großen Haus Landhaus in der Provence.

00:04:09: Fünf Wochen, glaube ich.

00:04:10: Das sind fünf und ein halb Wochen die für mich zu einem endlos großer, toller, sonniger Sommer waren.

00:04:17: Und da habe ich irgendwie diese Lebensfreude Diese Leichtigkeit, diese Unbeschwertheit so aufgesogen und das ist für mich eben gleich bedeutend mit Frankreich, mit französischer Lebens Art.

00:04:31: und natürlich trete ich auch da damals, wir waren sehr viele am Tisch.

00:04:35: Auch immer ganz viel um Kochen, um Einkaufen, um Marktbesuche... Und es hat mich schon als Kind so fasziniert!

00:04:43: Ich kann mich dann in Details erinnern.

00:04:44: Ich glaube wie sind anderen im Vergessenheit geraten wenn ich jetzt so im Austausch bin mit der Verwandtschaft?

00:04:52: Da ist irgendwie so eine Diener standen Ja, und die hat mich eben auch seitdem nicht verlassen.

00:04:58: Und ich bin natürlich jetzt seitdem viele, viele Male in Frankreich unterwegs gewesen... ...und die wird nicht schwächer.

00:05:06: diese Liebe, diese Verbundenheit zu allem Französischen und vor allem durch dieser riesengroßen Lebensfreude-Genusskultur alles was essen und Genuss An geht es einfach an ganz großen Stellenwert in Frankreich da und das teile ich gerne.

00:05:31: Ist auch ein bisschen was mit deinem Berufswunsch dann später zu tun gehabt?

00:05:34: Das kulinarische, also französisches Essen ist ja so die Basis für vieles.

00:05:40: Also gerade wenn man zum Beispiel eine Ausbildung macht zum Koch oder zur Köchin – ist französe Küche ja in der Regel der Ausgangspunkt Die Wiege dessen, was wir Fine Dining nennen.

00:05:52: Wenn es gehobene Küche ist dann ist es oft französisch inspiriert oder sowieso durchweg französe hat es damit auch direkt zu tun gehabt.

00:06:02: die Erinnerung an diese Kulinarik und das Essen und Frankreich und diese große Liebe die da in dir war?

00:06:08: Also ich glaube diese Liebe als ich da neun Jahre alt war, da ging's nicht so sehr um die klassische franzoesische Küche aber insgesamt eben stellt natürlich Die französische Küche, diese klassische Ausrichtung an die Basis das Kochens der Kochkunst da für mich auch.

00:06:26: Ich habe ja auch später dann nach dem Abi eben auch eine Ausbildung gemacht in einem sehr guten Restaurant und da ist einfach franziesisches Kochen die Basi auf der alles aufbaut, die ganze Soßenkultur usw.

00:06:40: Und dann hab ich noch Zweite Liebe, das ist ja eben meine Liebe zu allem was grün ist.

00:06:48: Zu meinem geliebten Grünzeug wie ich es mittlerweile sage.

00:06:51: Was aber gar nicht das beteiligt sein soll sondern ich liebe alles was grünt ist und was aus dem Garten kommt am besten oder vom Markt.

00:06:58: Und diese beiden Lieben sind mir ganz stark ausgeprägt.

00:07:04: Diese Liebe zu Pflanzenbasierter Küche ist an Frankreich bis heute nicht ganz so sehr ausgeprägig wie ich's mir eigentlich wünschen würde.

00:07:14: Und mein Ansinnen, meine Aufgabe die ich mir gestelle für dieses Buch ist das eben in einem Buch zu bündeln und zu zeigen.

00:07:21: Es geht auch überwiegend vegetarische Gerichte es ist nur ein bisschen Fisch- und Fleisch drin.

00:07:28: so wie ich gerne koche so wie mich ernähre, so wie meine Familie koche wir hier essen und wie's uns gut tut und uns gefällt und der Genuss den ich aus Frankreich auch kenne Wiederholster erleben Konche, der ist natürlich an ganz großer oberster Stelle.

00:07:49: Warum?

00:07:49: Ist es in Frankreich so dass die so Fleisch oder Tierlastik essen?

00:07:53: Ich hatte hier mal ein Meal Prep Bucht das mir eigentlich sehr gut gefallen hat aber es war irre viel Fleisch jeden Tag irgendwie.

00:08:00: irgendwie muss ich die ganze Zeit Fleisch verkochen.

00:08:03: Das war schon interessant und dann natürlich mit der französischen Autorin hat's auch total Sinn ergeben.

00:08:08: Die hat wohl noch mal ein zweites geschrieben was dann vegetarisch war.

00:08:13: Das hätte mich interessiert, aber da habe ich mich nicht mehr darum gekümmert.

00:08:17: Mir hat dann schon das erste Meal Prep-Buch so ein bisschen gereicht und vielleicht bin auch eher spontan in der Küche.

00:08:23: Ich fand es eher anstrengend vorher alles vorzubereiten.

00:08:27: Das kann ich mir vorstellen!

00:08:29: Dann haben Sie keine Mühe ja?

00:08:31: Aber das ist ja der Witz an der Sache, dass ich gucke was im Kühlschrank ist und dann mir Mühe mache.

00:08:35: Ich möchte mir Mühen machen.

00:08:37: Woher liegt

00:08:38: es?!

00:08:39: In Deutschland ist es ja viel die Nachkriegszeit, dass wir gesagt haben okay aus dem Mangel heraus jetzt in den vollen jeden Tagen ein Stück Fleisch auf den Tisch und ein Stück Wurst aufs Brot.

00:08:50: Woran liegt das in Frankreich?

00:08:52: Ich glaube, da ist einfach viel.

00:08:54: Da geht es viel um Tradition und man hat eben früher auch gekocht und natürlich was du mich ansprachst dieser diese klassische Sonntagsbraten, den es dann bei uns gab oder nach dem Krieg eben diese Lust auf Fleisch die kamen wir uns ja später.

00:09:07: Früher war das eben nicht so.

00:09:09: Es war ja auch viel zu kostbar im wahrsten Sinne des Wortes.

00:09:13: und in Frankreich die Küche aus Traditionen geprägt, da gibt es auch heute noch eben diesen klassischen Sonntagsbraten.

00:09:22: Man trifft sich mit der Familie und da gehört Fleisch ganz selbstverständlich dazu.

00:09:29: die neuere Entwicklung dass man eben auch sagt man kann eben auch mit ganz viel pflanzlichen Lebensmittel mit ganz viele Gemüse mit dem tollen Käsel, den es dann natürlich gibt Auch da eben ein gleichwertiges Essen zelebrieren, das ist noch nicht so weit verbreitet und je weiter du aufs Land kommst desto weniger.

00:09:50: Ich rede es nicht von den Städten wo natürlich auch alles immer schneller voranschreitet.

00:09:56: aber auf dem Land in den Familien da ist eben das immer noch sehr traditionell sehr wertorientiert.

00:10:05: was ja zu welches sehen?

00:10:09: Es hängt ja so ein bisschen der französischen Küche auch an, ein bisschen kompliziert zu sein.

00:10:14: Und dass man viel Mühe hat und lange vorbereiten muss – du hast schon die berühmten Soßen angesprochen, sie machen sich nicht von alleine!

00:10:21: Ich habe sogar mal einen spannenden Artikel gelesen das die jungen Menschen in Frankreich gar nicht mehr so Lust drauf haben und sehr vieles fertig kaufen und es wurde schon den Niedergang der fransösischen Kochkultur herbeizitiert.

00:10:36: Wahrscheinlich liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen.

00:10:38: Aber ist französische Küche kompliziert?

00:10:41: oder hast du deshalb mit Absicht Bistro auch vorne drauf geschrieben, weil man dann das Gefühl hat es ist was nicht so kompliziert und eben nicht Feindining und hohe Ansprüche hat sondern dass man das ein bisschen nebenbei auch machen kann?

00:10:55: Genau.

00:10:55: Also Bistrot impliziert ja... Das ist eine etwas einfache Küche.

00:11:01: im Untertitel heißt mein Buch ja auch Lieblingsrezepte für jeden Tag Und das soll es ja auch sein.

00:11:07: Ich will ja, dass das Buch auch in die Hand genommen wird... ...in die Küche am besten mitgenommen wird und daraus gekocht wird!

00:11:14: Ich bin selber ein eher ungeduldiger Mensch.

00:11:17: also ich würde jetzt auch nicht stundenlanges Soßenköcheln zelebrieren.

00:11:21: Das kann man ja alles machen ist alles wunderbar.

00:11:23: Aber diese Restaurantküche so wie ich sie auch immer gemacht habe früher Das ist für mich nicht eins zu eins austauschbar Mit dem wie ich zu Hause koche.

00:11:31: und Zuhause hab' ich eine einfache Küche bei der trotzdem eben der Genuss ganz weit oben steht.

00:11:36: und ich möchte in meinen Rezepten zeigen, in meinen Büchern zeigen wie man das eben auch mit etwas weniger zeitlichem Aufwand zu Hause hinkriegt.

00:11:45: Weil wir haben alle noch ein Leben außerhalb der Küche!

00:11:50: Wir alle arbeiten, haben Familie

00:11:51: usw.,

00:11:52: möchten auch noch anderes machen als... die meisten von uns als stundenlang in der Küche zu stehen.

00:11:59: Und ich versuche eben damit kleinen Abkürzungen, mit kleinen Kniffen und auch einfach einfache Zeit auf weniger zeit auf wenigen Rezepten zu zeigen.

00:12:10: so geht es auch.

00:12:11: Und trotzdem eben ganz oben gesunder Genuss wie ich auch gerne sage weil das für mich sich nicht ausschließt sondern eben eins ist und Lebensfreude.

00:12:22: Und die Zeit dann eben auch teilen am Essstisch, was ich ganz wichtig finde.

00:12:27: also sich Zeit nehmen zum Beispiel zum Essen auch nicht nur zum Kochen.

00:12:31: Ich finde das dein Buch des Total rüberbringt weil du uns mitnimmst ein bisschen nach Frankreich aber auch ein bisschen in deinen Garten.

00:12:39: man hat die ganze zeit das Gefühl Man sitzt mit dir am Tisch und ich finde auch Die Zusammenstellung der Rezepte macht so viel Spaß.

00:12:47: Manchmal ziehen bei mir Kochbücher nur kurz in die Küche ein und wandern nach dem Ausprobieren dann wieder ins Regal.

00:12:54: Aber dieses Buch, das wird noch ein bisschen länger hier stehen wenn man es wirklich den ganzen Sommer über auch wunderbar in der Küche stehen haben kann Das freut mich ungemein.

00:13:03: Sehr gerne!

00:13:04: So soll es auch

00:13:04: sein natürlich und ich hoffe auch über den Sommer hinaus, ich habe ja auch noch einen Kapitel für Herbst- und Winter ganz am Ende des Buches geschrieben, weil es geht da nicht nur... Natürlich verbieten wir mit Frankreich, mit Südfrankreich, Leichtigkeit, Sommer, Sonne.

00:13:20: aber auch in Frankreich gibt's wunderbar natürlich tolle Rezepte und Gemüse die ich ja zum Mittelpunkt meiner Rezepten eben erkurre und die gibts auch im Winter Dort.

00:13:32: Wie hier!

00:13:33: Du hast gerade schon die Struktur angesprochen, die ist ein bisschen anders als in anderen Büchern und die ist sehr überraschend wie ich finde.

00:13:39: also manchmal hangelt man sich ja durch Jahreszeiten oder durch malzeiten Frühstück, Mittagessen, Snack, Kaffee, Kuchen, Abendessen oder man hangelt sich durch Anlässe.

00:13:54: aber bei dir es ist nochmal ganz anders.

00:13:57: Da gibt es Kapitel wie Aperro, Salü-Brenton da geht's um den Frühling.

00:14:03: Aber dann gibts'n Kapitel zu Paris Dann gibts ein Kapitel zum Sommer und dann gibst'n extra Kapitel zur Feigen.

00:14:12: Wie bist du auf die Struktur gekommen?

00:14:14: Hat die sich was schwer?

00:14:16: oder kam das so mühelos?

00:14:18: weil Du gesagt hast genau das sind die Themen.

00:14:20: darüber möchte ich meine Rezepte drum strukturieren.

00:14:24: Genau, also Letzteres.

00:14:26: Es war überhaupt nicht schwer!

00:14:27: Das war für mich quasi... Ich hatte direkt die Struktur im Kopf.

00:14:31: da gab es vielleicht noch zwei drei andere Kapitel, die ich dann wieder ein bisschen hergeschoben und verworfen habe weil das Buch jetzt auch nicht fünfhundert Seiten haben kann sondern nur zweihundert weiß nicht dreißig.

00:14:43: aber das ist absolut mit Leichtigkeit entstanden.

00:14:49: Die waren quasi da bei mir, weil es eben für mich immer einen Bezug ... ergibt.

00:14:55: Und für mich, es fängt ja wie gesagt... Wie du gesagt hast mit Aperro an dieses kleine Rituals habe ich's eben häufiger erlebt als ich Sommeroper war in Frankreich.

00:15:05: Dieses lässige Hineingleiten in einen Abend finde ich grandios und wünsche mir mehr davon hier!

00:15:12: Dann gibt's eben Anlässe.

00:15:13: also ich feiere natürlich im Frühlingskapitel eben das ganze Junge Gemüse was dann so schmeckt wie es nicht mehr im ganzen Jahr überschmeckt.

00:15:21: Ich bin absoluter Ich bin Brot-Liebhaberin, könnte morgens Mittagsabend Brot in allen Variationen essen.

00:15:29: Darum gibt es eben auch einen Kapitel Ladan Tatin.

00:15:33: also der Tatin ist belegte Brot was ja auch seit einigen Jahren auch hier gefeiert wird und das habe ich vor XX Jahren schon in Paris erlebt Und das ist für mich auch eine ganz wichtige Bedeutung.

00:15:50: Dann gibt es natürlich die Städte, zu denen ich eine besondere Beziehung habe.

00:15:53: Paris und Marseille auch als Schmilztiegel mit den ganzen wunderbaren Einflüssen dieser speziellen Sonnenküche da unten.

00:16:04: und ja du sprachst den Feigenbaum an.

00:16:09: Ich liebe Feigen, ich liebe feigen Bäume.

00:16:12: Wir haben einen mittlerweile sehr großen stattlichen Feigenbaum hier im Garten also in Hamburg.

00:16:18: Der hat sogar ein nicht ganz unkompliziertem Umzug aus einem Garten in den nächsten erfolgreich überstanden.

00:16:24: da bin ich sehr glücklich!

00:16:26: Ich lebe den Duft und die Blätter... Ja, natürlich die Früchte.

00:16:32: Und drum war auch klar das ist ein eigenes Kapitel und ich wollte eben bewusst nicht eine klassische Buchstruktur mit was nicht morgens mittags abends oder mit Vorspeisensuppen, Hauptgerichte des Seers Gebäck haben weil das gibt es.

00:16:49: natürlich kann man alles machen und Ich wollte eben so meine persönliche Beziehung darauf zeigen.

00:16:58: Es gibt auch ein wunderschönes Bild, wo du unter dem Feigenbaum sitzt.

00:17:01: Ja!

00:17:03: Das ist mein Baum hier auf der Teile neben der Terrasse.

00:17:05: Großartig und ich habe gerade in dem Moment, wo ich das Bild angeschaut hab, dachte ich so Ich reiß dieses Jahr meinen Feigenbaum raus Der wächst und wächst Und wächst nicht.

00:17:13: Er bleibt immer gleich groß.

00:17:14: Das geht es so nicht.

00:17:15: Ich möchte auch eine große Feige haben.

00:17:17: Ich wohne im Süddeutschland.

00:17:20: Hier gibt es Feigenbäume bis zum Umfallen.

00:17:23: Es gibt hier ausladende Riesenfeigenb Bäume, weil es so ein mildes Klima ist oder Wein gedeiht wo die Pfingstrosen schon zu Ostern blühen manchmal.

00:17:32: und ich möchte auch einen schönen großen Feigenbaum haben!

00:17:34: Ich bin ganz neidisch und ich bin so glücklich dass es ein ganzes Feigenkapitel gibt.

00:17:39: da freue ich mich jetzt schon drauf wenn die Feigenzeit ist das sich da mich total rein werfen kann und dann darin schwelgen kann irgendwie alles mögliche mit feigen zu machen.

00:17:48: Wunderbar, macht

00:17:49: das.

00:17:50: Da hast du mir einen großen Gefallen getan mit dem Feigenkapitel und ich kann es wirklich kaum erwarten.

00:17:57: und die sehen alle so lecker aus, die Sachen... Also ich blätter gerade nochmal durch, ich halte es kaum aus!

00:18:05: Sehr schön, so solls das sein.

00:18:07: Genau, das feigen Blätter.

00:18:08: Parfait ist ja auch ein heiß geliebtes bei mir.

00:18:14: also wo ich dann eben diese feigen Bletter nehme zum Parfumieren ein paar Fests, das finde ich ganz wunderbar.

00:18:20: Weil eben es geht nicht nur um die Früchte, sondern auch wirklich um die Blätter und das Öl was man daraus machen kann.

00:18:27: dann backe ich ja eine Gallette also man hat diese... Ach!

00:18:31: Das ist da wie Marmelade im Mund.

00:18:33: Also diese Vollreifen feigen die so ganz süß sind und fruchtig Und die zerfließen und das find' ich in Kombination mit diesem knusprigen einfachen Teig Ganz wunderbar.

00:18:46: Wie gesagt, einfache Rezepte wirklich umsetzbar.

00:18:49: Das ist mir ein Anliegen, weil ich möchte das hier auch gemacht

00:18:52: werden.".

00:18:53: Und ich habe schon einiges ausprobiert!

00:18:55: Die Feigengalette steht übrigens ganz oben auf meiner Liste.

00:18:58: da ist auch schon ein Kleberchen drin in meinem Buch.

00:19:01: Ich liebe nämlich Galette und ich liebe Feigen.

00:19:03: aber ich hab schon paar Sachen ausprobieren unter anderem auf Seite twenty-one die schwarze Tappinade.

00:19:11: Die kamen so gut an, dass Menschen mich nach dem Rezept gefragt haben.

00:19:15: Kein Wunder!

00:19:15: Das sind ja auch Feigen drin, getoppte Gefeigen.

00:19:20: Und die gab es zum Osterbrunch, zum Käse und da waren alle ganz high.

00:19:26: Das fanden alle ganz großartig.

00:19:28: Schön.

00:19:30: Den obergineln Kaviar gab's auch schon?

00:19:32: Ja Warum heißt der Kaviar?

00:19:34: Weil er hat da mit Kavia eigentlich nichts zu tun.

00:19:36: Er hat nichts mit dem Kavir von Fisch zu tun, du kannst es auch gerne anders nennen aber in Frankreich sagen die eben Kavier dazu weil der quasi so... Also ich mache ihn ein bisschen grober Aber man kann ihn ja auch so ganz fein hacken dass er quasi die Struktur, die Textur eines Kavias hat.

00:19:54: Das ist natürlich bildlich gemeint das ist eben nicht in Google Form Aber du kannst doch einfach aufstrichsagen oder cremen Aber es heißt eben Frankreich-Cavillard aubergine.

00:20:04: Also da habe ich's einfach mal übernommen.

00:20:07: Fantastisch, klingt großartig und ist auch köstlich!

00:20:12: Und ein fantastischer Dip geradeeben zum Aperot, zum Berühmten.

00:20:17: Dann hab' ich die Madeleins gemacht.

00:20:19: Habe ich ja eben noch geschrieben... Die Madeleines sind mein neues Standardrezept.

00:20:25: Ich hatte einen Madelein-Standardrezept weil mein Mittlerer liebt Madeleens Und die gab es auch zu seinem Geburtstag, da hatte ich den Teig schön am Abend vorher gemacht.

00:20:35: Die sollen ja... Der Teig muss ja ruhen mindestens ein paar Stunden auf jeden Fall über Nacht besser.

00:20:40: Dann habe ich die frisch morgens gebacken und das war der Duft allein im ganzen Haus und er hat sich so gefreut.

00:20:46: und dann hab' ich gesagt, findest du jetzt diese Madlens besser oder die, die ich sonst so mache?

00:20:51: Dann hat er gesagt, Mama, die schmecken wie die anderen nur sehr viel besser!

00:20:55: Ach, wunderbar!

00:20:57: Und damit ist es jetzt entschieden.

00:20:59: Für immer werden wir die Madlans nach deinem Rezept machen und an dich denken...

00:21:04: Sehr schön.

00:21:05: Ich bin da auch gerade bei der Madlanz.

00:21:07: Da sieht man ja, das ist ein ganz schlechtes Rezept.

00:21:10: Also ohne Chichi, ohne irgendwelche modischen Kapriolen wie eben diese ganz klassischen einfachen traditionsreichen Rezepte in Frankreich eben so ein Bestand haben.

00:21:25: und das freut mich ungemein.

00:21:27: Das finde ich, die sind nicht da um zu beeindrucken.

00:21:30: Die müssen einfach nur gut schmecken und genauso so koche ich ja auch.

00:21:35: also versuche ich auch jetzt schreibe ich auch meine Rezept.

00:21:37: es gibt mir nicht darum jemandem zu reinspucken außer den außer was der Geschmack angeht.

00:21:42: aber ich möchte eben diesen genuss teilen.

00:21:45: dass ist mein ansehen und ich finde das kann man eben auch mit so einer klassischen Madeline ganz wunderbar wenn sie gut gemacht ist.

00:21:53: Du sagst, die machen keinen Eindruck und sind was schnelles Leichtes weil du natürlich die schon tausendmal gemacht hast.

00:21:59: Aber wenn ich hier in meinem Umfeld sage auch weißt du da mache jetzt noch mal einen Padmärnd-Matlens in Ofen dann gucken mich alle mit großen Augen an.

00:22:08: Und dann kommen die mit ihrer wunderschönen kleinen Muschelform auf den Tisch, sind noch warm.

00:22:13: Mit Puderzucker oben drüber und dann so oh mein Gott!

00:22:17: Hast du die jetzt wirklich einfach schnell?

00:22:20: Ja ich hatte ja den Teig schon im Kühlschrank.

00:22:22: Ich musste dir nur in Ofen schieben.

00:22:24: Oh mein Gott, die sind so schnell... also Kuchenbacken ist immer eine große Sache für alle Menschen.

00:22:31: Dabei sind sie so wirklich schnell gemacht und haben eben diesen Eintritt dass man die flüssige Butter und dass man die noch mal in den Kühlschrank stellen muss.

00:22:41: Und dann macht man sie einfach in die Form, ich habe auch so eine ganz easy peasy Silikonform.

00:22:46: da muss man auch nichts viel pinseln und auskühlen lassen und nochmal pudern und weiß nicht was das geht rucki zucki.

00:22:52: aber es sind alle so beeindruckt eben weil die so klein sind und so fein.

00:22:56: trotzdem und so Feinen schmecken auch ja unter warm und an dieser genuss des süße und das warme und die butter also Das

00:23:07: sieht gut.

00:23:10: Es riecht köstlich!

00:23:11: Also Madlans sind die heimlichen kleinen Stars hier zu Hause bei uns, da kann so mancher große Kuchen... Ach jede Torte kann dafür meinen Sohn auf jeden Fall einpacken.

00:23:23: Den Lester links liegen, es schmeckt ihm nicht.

00:23:25: aber Madlens, die findet er großartig.

00:23:28: Wunderbar, liebe Grüße an deinem Sohn, deinen mittleren Freunden.

00:23:32: Das mache ich.

00:23:33: Und für mich, mir habe ich noch einen kleinen Gefallen gemacht an meinem Geburtstag an der Kathrin.

00:23:40: An meinem Geburstag habe ich Paris Brest gemacht und habe mich so über mich selbst gefreut und hab den Brandteig gemacht und er hat es gut gelungen.

00:23:50: Dann habe ich mir voll ein abgebrochen mit der Creme in der Spritzthülle weil die Mandelstückchen zu groß waren.

00:23:58: Und dann habe ich sie einfach ganz entspannt mit einem Löffel hübsch auf auf die Kringel drauf gemacht und den Deckel drauf.

00:24:04: Und es sah trotzdem toll aus!

00:24:06: Super, und hat hoffentlich auch eben so toll geschmeckt.

00:24:12: Es war köstlich.

00:24:13: Ich trinke ja keinen Kaffee aber innerlich habe ich praktisch zu dir einen Poutineal gehoben sowie du's im Text schreibst und habe die sehr genossen und die anderen haben die auch sehr genossen.

00:24:26: Sehr schön, so soll es sein.

00:24:27: Ein kleines...

00:24:28: Genau!

00:24:29: Paris-Presse ist ja nix was man eben assistisch durchmacht sowie man lähnen abends in Teig an, rühren und in Kühlschrankstellen und dann eben ich finde er wirklich schnell backen.

00:24:38: Paris-presst macht natürlich ein bisschen mehr Arbeit und etwas mehr auffahren zeitlich aber das ist einfach was genau wie du sagst zu deinem Geburtstag als besondere anders und selbst gemacht und so frisch finde ich das ohne Betroffen.

00:24:55: Es war köstlich.

00:24:56: Wobei, man könnte sich da schon auch ein Shortcut basteln.

00:25:00: Weil man Brandteig eigentlich ganz gut einfrieren kann.

00:25:03: Man könnte immer so'n paar Brand-Teigkringel... Das ist übrigens der Zungenbrecher des Tages!

00:25:12: Brandtei-Kringel?

00:25:13: Ich sag's einfach dreimal hintereinander schnell und denkt an mich.

00:25:18: Brandteikringel könnte man einfach einfriern aber natürlich macht man das trotzdem nicht.

00:25:23: Ja, ich glaube auch wirklich... ja man kann es einfrieren aber ich bin dann immer eher doch für frisch.

00:25:28: Gerade wenn du so einen besonderen Schönen anlassst wie ein Geburtstag, dann darf man sich schon bisschen Mühe machen und die auch frisch backen finde ich.

00:25:36: Das stimmt!

00:25:37: Du darfst jetzt noch eine Lanze brechen für deine Brotabteilung im Buch denn es sind auch Brot Rezepte drin.

00:25:44: Also man kann auch Brot backen mit deinem Buch und ich schleiche immer so ein bisschen drum rum und habe einen großen Ehrgeiz und denke immer, ah jetzt ist es wieder nicht so geworden wie ich's wollte!

00:25:55: Schaff' ich das?

00:25:56: Brot krieg ich das

00:25:56: hin?!

00:25:58: Also du meinst dass das französische Landbrot was sich ja ganz einfach im Brähter backt?

00:26:03: Ja

00:26:04: Das ist wirklich ein... also genau sind da zwei Rezepten drin ist auch die Fugaz drin, die so ein bißchen mehr Handwerk erfordert.

00:26:13: Franzische Landbrot ist wirklich absolut einfach.

00:26:17: Ich selber, ich liebe Brot zu essen!

00:26:20: Ich bin wie vorhin sagte Abitz auch ein bisschen ungeduldig und wenn dann auch schon... Also bei uns im Haus backt ja mein Mann zum Glück richtig tolles Sauerteig.

00:26:29: also er back keine Brote, er backt Brötchen bei uns weil er muss sagt ich kann besser viel und klein als einmal groß.

00:26:39: Und da ist er sein Zustandsbereich sozusagen und ich bin dann eher die Dimmerbrot backt.

00:26:46: Lass mich aber auch gerne mal abstrecken, wenn irgendwelche tollen Brote in der Anleitung haben bei zwei Diener Vierseiten, dann denke ich okay, da bin ich raus weil wie gesagt Ich habe auch noch ein Leben und möchte nicht meinen Tagesablauf oder mein zweitage lang nur an die Brot Back- und Ruhezeiten einhalten.

00:27:05: Und ich habe ein Brot ausprobiert, mehrfach.

00:27:10: Also das ist das Rezept was ich am... Ich weiß nicht wie viele Versuche gemacht habe aber so viele dass ich dann irgendwann auch oblegte ob ich es dann doch wieder rausschmeiße als ich da drin gelandet weil ich dann irgendwie so zufrieden war sagt okay das ist jetzt mein Brot Ein einfaches Brot, ein gelingsicheres Brot wofür man aber jetzt nicht sein Leben unterordnen muss und Im Topf gebacken, weil man einfach eine Wahnsinnskruste hat war das Brot saftlich und feucht ist.

00:27:40: Aber eben diese tolle, tolle Kruste!

00:27:42: Und ich liebe das Backen im Musseisener Beräter.

00:27:46: Genau aus diesen Gründen.

00:27:48: Man muss nicht irgendwie kompliziert beschwaden den Ofen bei uns dann immer läuft das Wasser raus also... Das ist so ein bisschen die einfache Variante.

00:27:56: und der ja die Kruste ist unvergleichlich.

00:28:00: Achst du hast keinen Backofen, der das automatisch kann?

00:28:02: Der so Dampfstöße abgeben

00:28:05: kann.

00:28:07: Noch nicht!

00:28:07: Ich glaube es ist dann irgendwann mal fertig wenn dieser Ofen den Geist aufgibt was durchaus bald sein kann so intensiv wieder in Benutzung ist bei uns eben durch diese ganzen Beschwartungsaktionen meines Mannes.

00:28:21: wir haben also diverse Beulen-Dellen schon im backofen aber dafür ist er ja auch da.

00:28:25: soll er benutzt werden?

00:28:26: Nein, aber im Moment wir haben ganz normalen Backofen und ich bin auch sonst kein Fan von Hightech-Greden.

00:28:32: Ich bin da ganz oldschool!

00:28:34: Und guten Gas herrt einen schönen normalen backofen eine gute rühremaschine und naja das war es im Großen und Ganzen.

00:28:45: Multi zerkleinerer bist du einem Freundin von Multi Zerkleinarern?

00:28:48: weil ich denke immer so vielleicht brauche ich das noch in meiner köche?

00:28:51: So ein Multi zerkleinerer.

00:28:52: Also das habe ich ja, so für Pesto-Nüsse und so weiter oder was nicht Parmesan um mal schnell kleinzukriegen.

00:28:58: Ja, das hab' ich schon!

00:28:59: Ich hab natürlich auch noch eine Eismaschine im Keller... ...ich hab' natürlich auch irgendwie so einen guten Powerblender.

00:29:06: Ja aber das ist nichts, was ich ständig in der Nutzung habe.

00:29:09: So die großen Kräte sind wirklich basic weil ich koche.

00:29:13: also ich brauche auch keine Automaten die für mich das Kochen übernehmen.

00:29:16: Ich koche richtig.

00:29:17: Ich bin dann nur auch gelernte Köchin.

00:29:21: Ich brauch ein vernünftiges Brett.

00:29:23: Ich brauche gute Messer, was man eben so hat als ... als Köchin.

00:29:28: Als Profi wollen wir es beim Namen nennen!

00:29:31: Ja aber als Profi brauchst du ja eigentlich gar nicht so viel.

00:29:34: Hauptsache die Sachen sind gut.

00:29:35: Also letztendlich sage ich immer ein gutes, ja eine gute Pfanne, guter Topfen, gutes Messer natürlich ganz wichtig ist das Wichtigste.

00:29:44: Alles andere ist fast.

00:29:50: Nur die Rührmaschine,

00:29:52: da

00:29:52: bin ich noch dran.

00:29:53: Also

00:29:53: ein guter Bräter ist nicht nur zum Schmoren oder zum Kochen, sondern eben auch zum Brotbacken und das ist wirklich eine... also ich habe da schon so viel Brot gebacken, das finde ich ganz großartig!

00:30:07: Ein Rezept, da haben sich bei mir in der Familie die Geister geschieden und das war Die Fencheltat von Seite neunzig.

00:30:18: Ich fand ja das Rezept köstlich und ich habe das ganze Ding auch alleine aufgegessen.

00:30:24: So soll es dann wohl auf sein!

00:30:26: Weil niemand mochte die, und da kamen wir nämlich als ich das gepostet habe und gesagt hab irgendwie... komme ich hier mit meiner Familie nicht zusammen, kamen wir nämlich dann ins Gespräch und haben gesagt lustig oder?

00:30:40: Dass es so ein paar Dinge gibt.

00:30:42: Die Menschen nicht mögen manche Menschen essen das einfach nicht.

00:30:46: in dem Fall ist es eine wirklich köstliche Fencheltart die aber noch getoppt ist mit Ziegenkäse Und der Geschmack is schon intensiv.

00:30:55: also dass ist... Ich find's ja ne geile Kombi!

00:30:57: Ich fand es köstlich.

00:30:59: Mein Mann hat gesagt, es kann er auf keinen Fall essen.

00:31:01: Er find's scheuselig!

00:31:02: Ich hab ihn auch noch mal gefragt ob ich ihn so zitieren darf?

00:31:05: Er meinte ja okay.

00:31:07: Ich spreche aber mit der Kochbuchautorin und er so okay... Aber das konnte er nicht essen.

00:31:12: Mein Defensiv mag er... Schön groß!

00:31:15: Ich sag's ihm!

00:31:18: Ich nehms nicht persönlich.

00:31:19: Nein,

00:31:20: nein, auf keinen fall.

00:31:21: Es gibt einfach alles Mittel die scheiden... Wie sagt man da?

00:31:27: Es gibt ja weitere, wir hatten ja mal lose ein paar Sachen überlegt.

00:31:31: Es gibt einfach wirklich einige Lebensmittel und Ziegenkäse gehört dazu.

00:31:37: Ich kenne auch viele Franzosen und Französinnen die wirklich generell kein Käse essen und wo ich immer denke wie geht das?

00:31:43: also Frankreich das Land mit der größten Käseauswahl überhaupt.

00:31:48: Und ich liebe Käse!

00:31:50: Ich liebe auch kräftige Käse.

00:31:51: Ich liebe milde Käse, ich liebe alles an Käse.

00:31:55: Wie kann man also eigentlich quasi aus Frankreich kommen und kein Käse mögen?

00:31:58: Ja, aber ich kenne wirklich einige.

00:32:01: Und Ziegenkäse ganz besonders polarisiert.

00:32:05: Die einen lieben ihn so wie ich und andere mögen ihn einfach nicht.

00:32:08: Wo ich denke okay wenn du keinen Ziegenkäse magst und deine Familien gefallen tun möchte es dann mach sie halt ein andermal oder eher vielleicht an einem Mann.

00:32:17: nehmt was milderes nimm irgendwie einen milden Schafskäse Fangen wir mit Jürgen Gouda an, ich weiß nicht.

00:32:26: Aber es gibt natürlich ein anderes Aroma aber man kann das ja auch so ein bisschen entschärfen.

00:32:32: Absolut!

00:32:33: Wir haben jetzt eine lose Sammlung gemacht.

00:32:35: Fenchel stand auf der Liste?

00:32:38: Ich habe lange keinen Fencheln gegessen.

00:32:40: Ich kann mich erinnern... ...ich hab' einen Praktikum in Frankfurt am Main gemacht.

00:32:45: Da hat mein Mitbewohner immer Fenchels gegessen und ich dachte ah, fancy was ist denn das

00:32:50: Cooles?!

00:32:51: Ja, das ist so aus Italien.

00:32:53: Das ist Fenchel.

00:32:55: Okay!

00:32:56: Da war ich Anfang zwanzig.

00:32:58: Bei uns zu Hause gab es nicht Fenchellknäulen und da habe ich mich langsam ran getastet.

00:33:04: Dass es aber so ein Standard in meiner Küche geworden ist, ist jetzt noch nicht lange.

00:33:08: Das geht wahrscheinlich mehreren so oder?

00:33:11: Es geht bestimmt mehrerenso und das ist ja auch wie du sagst.

00:33:14: Und wenn es Anfang Zwanzig war, dann liegen ja ein paar wenige Jahre dazwischen.

00:33:18: Und wie es eben so auch da verändert sich ja auch viel.

00:33:21: Ich bin auch nicht mit Fenchel groß geworden, das gab's bei uns überhaupt nicht.

00:33:24: Bei uns gab's auch keinen Mangold oder frischen Spinat.

00:33:28: Das kannte ich nicht als Kind und Jugendliche.

00:33:33: Da hat sie natürlich auch in den Jahren eine ganze Menge getan.

00:33:37: Und ich erlebe es aber heute noch wenn ich auf dem Markt einkaufen gehe was ich mindestens einmal die Woche mache und liebe Auch da gibt es immer wieder Menschen, die gucken Gemüse an und dann überlegen sie was mitmachen.

00:33:50: Und manchmal auch herbeizitiert und soll denen den anderen Kund schaffen sozusagen mal ein bisschen auf die Sprünge helfen oder ein paar Rezeptideen aushelfen weil das Bewusstsein ist eben noch nicht da.

00:34:04: Für uns, die wir mit Kochbüchern zu tun haben – mit Kochen, mit Genuss

00:34:09: Mit Ausprobieren vor allem, das ist ja das Spannende.

00:34:12: Mit Ausrobieren natürlich

00:34:13: mit Neugierde, ich nehme halt mal Gemüse vom türkischen Lebensmittelhändler was ich aber noch nie in der Hand hatte und dann gucke ich mal was ich damit mache und das können eben viele nicht und wollen auch nicht Die kochen.

00:34:28: dann halt auch verdacht man, ja das ist gleiche und umso schöner finde ich satt dass es mittlerweile so eine tolle Auswahl an Gemüse gibt.

00:34:36: Und eben nicht nur die Standards, die man vielleicht im Supermarkt bekommt das ganze Jahr über dann.

00:34:41: Sondern ich freue mich dann eben jetzt wenn der Fenchel bald wieder wächst bei uns im Garten Aus.

00:34:47: dieses Jahr konnten wir eine schöne Fenchelernte in unseren neuen Hochbeten bekommen.

00:34:52: Mein Mann kümmert sich da intensiv darum, bin ich ihm auch sehr dankbar weil ich dann eher lieben hier dann erntet und verarbeitet und er macht so die meiste Vorarbeit.

00:35:02: Da haben wir eine ganz geschickte Arbeitsaufteilung, finde ich.

00:35:05: Ich bin auch... Und

00:35:06: ich freu mich da sehr.

00:35:08: genauso!

00:35:08: Auch über den Mangold, diesem bunten Mangold.

00:35:11: Über die roten Beten, die ich dann aus der Erde ziehe oder

00:35:14: das

00:35:15: Radieschen gerade und natürlich gibt es immer Menschen, die eben das ein oder andere nicht mögen.

00:35:24: so Das ist so.

00:35:28: Ich habe dann so überlegt was ich nicht gerne mag Aber ich bin jetzt nirgendwo so richtig, also ich bin kein Freund von Austern.

00:35:36: Das habe ich mal probiert finde ich.

00:35:39: jetzt gibt mir nichts.

00:35:40: Vielleicht müsste ich nochmal gratinierte Austern probieren.

00:35:42: Das ist ja noch mal anders, vielleicht ist das interessant?

00:35:45: Auf

00:35:45: alle Fälle ist es ein guter Einstieg für Austern.

00:35:48: aber ich meine auf Austern kann man auch verzichten wobei ich sie mittlerweile auch ganz gerne mag.

00:35:52: Früher mochte ich sie auch nicht.

00:35:54: dabei habe mir das Gefühl so schloppen mehr Wasser.

00:35:57: und heute bin ich in Frankreich bin und werde mich dann direkt frisch vom Produzenten da eben so einen halbistutzend Austern Glas weiß waren dazu.

00:36:06: Es ist für mich großartig Ich liebe das Ich zelebriere das.

00:36:11: Die können ganz schlicht sein und ich glaube um sich da ran zu tasten an Austern, wer man es möchte dann ist auf alle Fälle eine warme Variante.

00:36:20: erstmal gut wegen der Konsistenz und auch weil der Geschmack einfach schwächer ist.

00:36:25: aber ansonsten Austern auch.

00:36:27: Aber wie so vieles!

00:36:29: Es ist ja auch so ein Erfahrungsreise wenn man vor zwanzig Jahren jetzt mich mit Austern jagen kann und mittlerweile schätze ich das sehr Und ich glaube, da geht es uns ja mit anderen Lebensmitteln auch.

00:36:41: Als Kind mochte ich kein Kümmel.

00:36:43: Kümml war für mich auch so was Altbacken.

00:36:46: Wenn mein Mann heute so Dinkelseelen backt alle zwei Wochen macht er da irgendwie so zwei Bläche, die sind mit grobem Salz und mit Kümmell bestreut... Also die ist noch nicht mal abgekühlt!

00:36:58: Da habe ich schon einen im Mond mit Butter.

00:37:00: Das ist einfach ... ganz großartig und da muss auch Kümmel drauf, damit jetzt nämlich vor ein paar Jahren auch jagen können.

00:37:09: Und so gibt es hier andere Lebensmittel oder auch gerade Gemüsesorten, Steckrüben zum Beispiel.

00:37:15: für mich heute ist das ein ganz tolles erdiges würziges Gemüse.

00:37:22: Meine Eltern-Generation kann mit Steckrüben, die kannst du damit jagen.

00:37:26: Weil da mussten sie zu viel davon essen nach dem Krieg in den berühmten Steckerübenwintern und für uns ist heute eine Steckröbe was ein wunderbares würziges deftiges Gemüse im Herbst und

00:37:41: Winter.".

00:37:42: Vielleicht haben wir auch ein paar mehr Tricks und Kniffe entwickelt wie man die verschiedene Gemüse verarbeitet.

00:37:48: Ich kann mich an eine Rosenkohl-Suppe erinnern, die hat meine Mutter immer für meinen Papa gemacht genau einmal im Jahr weil mein Papa das gerne mochte und ich fand es absolut ekelhaft.

00:37:59: aber ich komme aus Süddeutschland.

00:38:01: da gibt's dann die Tradition.

00:38:02: Es gibt ne Suppe als Mittagessen und dann gibts was Süßes hinterher also Pfannkuchen oder Kaiserschmarrn oder ein süßes Teichchen oder Rohrnudeln.

00:38:12: Also man muss nicht nur Suppe essen.

00:38:14: Genau, ein schöner Zwetschgeplatz.

00:38:18: Und also einen schöner Zwetschkindkuchen übersetzt und das war dann so die Rettung.

00:38:25: Also man muss es probieren aber man muss nicht essen.

00:38:28: Aber Rosenkohl super würde ich auch in meinem Leben nie mehr kochen.

00:38:32: Aber Rosenkoal karamellisiert und dann so ein bisschen geröstet in der Pfanne Super!

00:38:38: Aber auch ein ganz anderer Geschmack

00:38:40: Ja, natürlich einen anderen Geschmack oder aus dem Ofen.

00:38:42: und weil da gerade auch Rosenkohlanspruchs.

00:38:44: bei uns gab es früher in der Familie so Rosenkohleauflauf mit Tomatensauce.

00:38:48: Es war immer verkocht, es war immer weich, es roch immer unglaublich streng.

00:38:53: Also gruselig, so.

00:38:54: Es hat auch bei mir also jahrelang eine Rosenkohlabsinins gebraucht.

00:38:59: und mittlerweile liebe Rosenkohle eben wie du sagst angebraten aus der Pfanne oder außen vom Blech geröstet mit Apfel, mit Zwiebeln, knusprig karamellisiert ein bisschen Honig drüber.

00:39:13: wir haben ja nur viel Honig weil wir eigene Bienen haben.

00:39:19: Das finde ich ein ganz tolles, deftiges Wintergemüse.

00:39:23: Und man muss wie du sagst eben auch die Sachen weiterentwickeln.

00:39:27: Es gibt halt nicht nur die Rosenkohl-Suppe oder diesen schwierigen Rosenkohleauflauf aus meiner Kindheit und da ist auch in den letzten Jahren einfach wahnsinnig viel passiert dass wir das Gemüse wirklich mehr feiern, das Gemüs im Mittelpunkt rücken Den kleinen Rosenkohl als Beilage zum Braten, zum Fleisch haben.

00:39:50: Sondern eben auch in den Rosenkohlen im Mittelpunkt rücken und ihm da eben auch gewürze andere Aromaten zur Seite stellen die eben auch so ein Rosenkoll ganz wunderbar werden lassen.

00:40:05: Was ich auf jeden Fall wo ich einen Bogen drum mache sind Innereien aber gar nicht weil ich irgendwie Nicht innerlich schon, den Willen hätte Nose to Tail alles zu essen was so ein Tier hat aus großem Respekt.

00:40:18: Aber da... Da habe ich so eine Hemmschwelle.

00:40:20: Obwohl ich als Kind das... Da hab' ich das schon gegessen, saure Nierchen Das ist sowas ganz Schwerbisches, das fand ich immer lecker.

00:40:27: Es gab's nur Montags Weil dann die Nieren frisch waren.

00:40:32: An den restlichen Tagen konnte man keine Nierchan kaufen.

00:40:36: Aber ansonsten habe ich ein ganz schlimmes, eine ganz blöde Erinnerung.

00:40:39: Ich hab mal Hühnerherzen in so einem Yakitori-Grill in Japan gegessen.

00:40:43: Das kann auch am Jetlag gelegen haben aber ich habe es ganz schlecht geträumt danach also die hingen mir noch nach und waren lecker.

00:40:50: Und ich habe natürlich ganz cool alles gegessen.

00:40:52: das war so ein halbes Business Essen.

00:40:56: Also es war trotzdem irgendwie schwierig.

00:40:59: Obwohl's quatsch ist ja ist er völliger Quatsch Da war ich nicht gut drauf und dann hingen mir irgendwie diese Hühnerherzen ein bisschen nach.

00:41:07: Naja... Das

00:41:08: ist ja manchmal so, dass man auch wenn es dann keinen Zusammenhang gäbe mehr gibt's das man einfach trotzdem da eine Aversion entwickelt hat.

00:41:17: Das ist die Psychologie, die uns davon auch einen Streich spielt.

00:41:20: Vielleicht gibst du irgendwann in paar Jahren den Hühnersen wieder mal ne Chance?

00:41:24: Stimmt, ich bin ja experimentierfreudig.

00:41:27: Ich habe er Bock!

00:41:28: Ich bin ja grundsätzlich begeisterungsfähig zu fast allem.

00:41:32: insofern glaube ich und du siehst ja ich hab die Geschichte jetzt direkt wieder parat gehabt das Thema verfolgt mich und irgendwann werde ich dem nochmal eine Chance geben.

00:41:41: oder vielleicht grundsätzlich den thema inner rein aber vielleicht in kleinen dosen und vielleicht wenn nicht so viele familienmitglieder mitessen müssen.

00:41:49: Genau, vielleicht probierst du es einfach mal für dich alleine aus und das sollte man ja generell finde ich.

00:41:54: Einfach mal wieder wieder auch vielleicht auch eine Gemüse was man sagt auch nicht.

00:41:57: Das mag ich einfach nicht.

00:41:58: Vielleicht mal durch ne andere Zubereitungsart mal wieder eine Chance geben.

00:42:02: So gerade wenn Du vorhin gesagt hast ist auch Fenchel.

00:42:04: also viele mögen ja auch Fenchl diesen gekochten, also gegarten Fenchel nicht so sehr gerne.

00:42:11: Mensch dann beißt doch halt mein Stück Fenchellknolle rein!

00:42:14: Eine Roheknoll ist wunderbar!

00:42:17: Die hat ein ganz anderes ätherisches Aroma die man hat diese Karkigkeit es eben nicht verkocht und so bisschen faserig wenn man oder einen fenchelfeinen Hobel, bisschen Marinier, Zitrone, Olivenöl Das ist was, also ich mag's unglaublich gerne.

00:42:35: Ich find es ganz würzig und deswegen immer wieder auch mal was probieren und sich nicht einmal zu beschlagen geben sondern immer wieder mal ausprobieren weil man kann gerade mit Gemüse finde ich kann man so wahnsinnig viel machen.

00:42:52: das versuche ich ja auch in meinen Büchern immer wieder zu zeigen.

00:42:56: Es ist mir ein ganz ganz großes Anliegen.

00:42:58: natürlich.

00:43:00: Ich finde auch interessant, ich habe natürlich auch ein bisschen recherchiert warum Menschen Dinge nicht mögen.

00:43:06: Das Internet sagt dass es daran liegt das wir evolutionsbedingt uns schützen wollten vor giftigen Dingen und deshalb eine kleine Abneigung gegen Bitterstoffe haben die aber wiederum ja für uns total gesund sind.

00:43:18: und ich merke auch je älter ich werde desto mehr mag ich das auch was bitter ist Fällt es mir fast schwer, was zu finden?

00:43:27: Weil ich festgestellt habe der Chikure ist gar nicht mehr so bitter wie er früher war.

00:43:31: Das wurde dem wohl weggezüchtet.

00:43:33: Ist dir das auch schon aufgefallen oder geht's nur mir so?

00:43:35: Ja

00:43:35: nein, das ist leider wirklich so!

00:43:37: Also gerade diese bitter Salat Indivie zum Beispiel bei uns zu Hause Früher in Divye war wirklich bitter und als Kinder mochten wir das auch nicht gerne weil eben wie du sagst die Bitterstoffe also diese Liebe zu bitterer, bitteren Lebensmittel das kommt erst später.

00:43:54: Als Kind mag man eh alles gerne, was süß ist.

00:43:57: Bitter ist wirklich ein Geschmack der sich auch entwickelt.

00:43:59: Den muss man auch bisschen lernen.

00:44:01: Heute wissen wir eben, bitterstoffe sind unglaublich gesund und sie bringen ja einfach noch mal eine ganz andere Aromatik ins Essen die ich sehr wichtig finde und sehr schätze.

00:44:12: Aber heute so ein Indivinsalat ist ja immer noch herzhaft, immer noch kräftigen Geschmack.

00:44:17: Aber er hat längst nicht mehr diese Bitterstoffe wie früher.

00:44:20: Schickore ganz genauso.

00:44:23: Radikio vielleicht heute noch am meisten.

00:44:26: Da hat man irgendwie akzeptiert und gelernt dass es eben so ein bisschen bitter ist.

00:44:29: aber auch da finde ich gibt's große große Unterschiede.

00:44:32: Manchmal schmecken einfach hier auch wässrig nach nicht viel und manchmal haben wir das Glück ein richtig herzhaften leicht bitteren Salat zu haben, den man ja ganz wunderbar kombinieren kann.

00:44:44: und diese Bitterkeit kann man ja auch ein bisschen ausgleichen durch einen Fruchtdurch- bis in Säure süße Spiel.

00:44:50: Und das macht sie auch so spannend finde ich!

00:44:55: Das finde ich inzwischen auch also dafür liebe ich ja Kochbücher dass man genau solche Sachen ausprobiert und dass man immer wieder was Neues entdecken kann für sich den Geschmack dann auch erweitern kann oder eben auch spannende Geschmäcker überhaupt zu sich nach Hause holen kann.

00:45:11: Das schätze ich so sehr an Kochbüchern, die mich an die Hand nehmen und mir sagen na guck mal hier das sieht doch lecker aus!

00:45:17: Wichtig schönes Bild.

00:45:18: also.

00:45:19: ich würde jetzt nichts ausprobieren wenn nicht ein schönes leckeres Bild dabei ist.

00:45:22: Aber wenn es super lecker aussieht und die Autorin oder der Autor mir glaubhaft versichern kann, dass ich das hinkriege durch eine überschaubare Zutatenliste und eine überschaubare Bezubereitung.

00:45:32: Dann gehe ich das auch gerne an!

00:45:34: Und dafür lieben wir ja Kochbücher wahrscheinlich auch die Menschen, die jetzt gerade zuhören.

00:45:39: Für dich übrigens noch einen sehr wichtigen Punkt habe – eine spannende Information.

00:45:45: als ich geschaut Im Internet nach Lebensmitteln, die nicht alle Menschen mögen.

00:45:50: Habe ich was sehr Spannendes entdeckt!

00:45:53: Was ich noch nicht wusste... Ich bin gespannt ob du das wusstest... Koriander!

00:45:57: Man mag es oder man hasst es und ich habe jetzt rausgefunden Danke internet dass es an einem Gen liegt, das uns dabei unterscheidet.

00:46:07: Es gibt das Gen-Achtung, ich weiß sogar die Bezeichnung, danke internet O R six A zwei.

00:46:13: Also wenn man mir richtig nerdy beim nächsten asiatischen Besuch im Restaurant angeben möchte, kann man sagen ich habe leider einen anderen OR- six A zwei Genvoraussetzungsstamm.

00:46:27: Wenn man hier unterschiedlich veranlagt ist, kann es sein dass man den Koriander als extrem seifig oder parfümartig wahrnimmt.

00:46:35: und für alle anderen.

00:46:37: Gott sei Dank auch für mich ist es ein total frisches, citrusartiges Kraut was man genießen kann.

00:46:42: aber es liegt nicht daran das sich da die Geschmäcker scheiden sondern tatsächlich an den Genen.

00:46:47: spannend oder?

00:46:48: Total spannend genau!

00:46:49: Das kam auch in den letzten Jahren glaube ich auch erst raus.

00:46:52: und dieser ja diese seifige Geschmack dem manche Koriander, nicht Esser eben auch beschrieben haben.

00:47:02: Ich wusste immer nicht wovon reden die habe ich noch nie im Mund gehabt und mir geht es so wie dir.

00:47:07: Ich liebe auch Korianda und ich vertrage ihn auch also ich

00:47:11: hab

00:47:12: den das ganze Mal empfinden.

00:47:13: und also Koriandas ist bei uns quasi mittlerweile zusammen Dauergassen in unserem Kühlschrank geworden.

00:47:21: Er wechselt jetzt auch im Garten aber er dauert es braucht noch ein bisschen.

00:47:26: Ohne Koriander ist es eigentlich gar nicht mehr möglich zu kochen, fände ich.

00:47:30: Ja, ich liebe ihn auch sehr!

00:47:32: Aber um zurück auf dein Buch zu kommen meine grüne französische Bistro-Küche... Achtung, ich kenne eine Redewendung auf Französisch also nicht sehr viel aber diese eine kenne ich.

00:47:43: Degu ediculeur une discute par.

00:47:45: über Farben und Geschmack lässt sich nichts streiten Und ich finde, das ist ein ganz gutes Schlusswort vielleicht bei unserem Gespräch.

00:47:54: Denn darum geht es!

00:47:55: Man kann nicht darüber streiten aber man kann Geschmack entwickeln und man kann Dinge ausprobieren zum Beispiel mit deinem neuen Buch.

00:48:03: Meine französische Bildstrohküche.

00:48:05: Ja

00:48:05: und man können auch einfach darüber reden um Gespräche bleiben.

00:48:08: Das finde ich ja viel wichtiger als zu streiten gleich.

00:48:11: Absolut.

00:48:12: Ja,

00:48:12: genau das sollten jetzt doch alle irgendwie auf die Fahne schreiben

00:48:16: und wenn man nicht offen bleibt dann verpasst man vielleicht auch was.

00:48:19: Vielleicht hätte ich dem Rosenkohl nie wieder eine Chance gegeben Wenn mein Kumpel Matthias nicht den Rosenkohlen mit Zwiebeln und Zucker in die Pfanne geschmissen hätte.

00:48:27: Dann hätte ich vielleicht nie wieder Rosenkohl gegessen.

00:48:30: Danke Matthias, liebe Grüße nach Berlin!

00:48:33: Gruß

00:48:33: an Matthias!

00:48:34: Gruss an deinen Mann, an dein Sohn... Wir haben uns jetzt noch vergessen?

00:48:38: An deinen Mann der die guten Boote backt und dein Gemüse anbaut.

00:48:41: Und der im Gartenberg halt genau so soll es sein.

00:48:44: Fantastisch!

00:48:45: Ich bin schon ganz gespannt auf unser nächstes Gespräch.

00:48:48: Das bestimmt bald folgen wird, denn du bist immer sehr fleißig an der Kathrin und ich bin schon Ganz gespannt was als Nächstes von dir kommt?

00:48:55: Also es kommt definitiv fast wie sagte auch letztens eine... Da haben wir aus dem Verlag, du weißt ja nach einem Buch ist vorm Buch und so ist das.

00:49:04: Also es geht weiter, da war ich mich immer noch sehr über meinen Herzensprojekt meine grüne französische Bistro-Küche freue.

00:49:13: Ja, das hat schon einen ganz besonderen Platz in meinem Leben aber auf alles andere freue ich mich auch sehr und da kommt noch was!

00:49:20: Ich kann's auf jeden Fall nur empfehlen schaut auf jeden fall mal rein.

00:49:24: Es isst ein wunderschönes Buch die Bilder sind fantastisch Und die Texte natürlich auch von den Rezepten ganz zu schweigen.

00:49:32: Deshalb, ah letzter Gruß an Wolfgang Schad natürlich mit dem du für dieses Buch wieder zusammengearbeitet hast und der wirklich diesen besonderen Look wieder in dein Buch bringt hier.

00:49:42: Genau!

00:49:43: Und noch ein Gruß auf einen einfach wunderbaren Artierverlag, an die tolle Gestaltung, an diese tolle Grafik.

00:49:50: das haben sie einfach ganz wunderbar in enger Abstimmung umgesetzt.

00:49:55: Das ist nicht so verständlich und dafür bin ich umso dankbarer.

00:49:59: Was mir da total aufgefallen ist, ist die wunderschöne Rezeptüberschrift also die Schrift

00:50:04: der

00:50:04: Überschriften.

00:50:06: Die hat sowas Feines und es ist sowas Besonderes.

00:50:08: das sieht schon französisch aus.

00:50:10: Das muss man erst mal schaffen so eine Schrift dafür zu finden dass es wirklich auffällt.

00:50:16: Wenn man mit einem guten Buchgestalter zusammen arbeitet und das ist eben auch für mich eine ganz riesengroße Freude gewesen

00:50:24: Dann hoffe ich, dass das nächste Buchprojekt sich auch so gut angeht wie dieses.

00:50:30: Und wie gesagt, ich bin gespannt!

00:50:31: Vielen Dank für das schöne Gespräch Anne Katrin.

00:50:33: Ich

00:50:34: danke dir liebe Christina und dann bis bald.

00:50:36: Das

00:50:46: war der Kochbuch-Podcast.

00:50:48: Wenn er dir gefallen hat, dann hinterlass doch bitte eine positive Bewertung oder einen Kommentar auf der Plattform Deiner Wahl.

00:50:57: Der Kochbuch Podcast ist eine Produktion von Studio CBH.

00:51:02: Redaktion, Moderation und Produktion Christina Häusler.

00:51:06: Vielen Dank fürs Zuhören!